Paul Fürst

Erfinder der der Mozartkugel
Paul Fürst wurde am 12. August 1856 in Sierning (Oberösterreich) geboren..

Er war der Sohn des aus Dinkelsbühl stammenden, gelernte Baders und in Salzburg approbierten Wund- und Geburtsarztes Johann Fürst (1827-1868) und der gebürtigen Salzburgerin Josefine Rehle, Tochter des Hofglasermeisters.
Nach dem Tod der Eltern wuchs Paul Fürst bei seinem Vormund auf, dem in Salzburg lebenden Onkel Paul Weibhauser, der eine Konditorei in der Brodgasse 13 besaß. Das traditionsreiche Haus wurde bereits 1830 von Pauls Großvater mütterlicherseits Vinzenz Rehle erworben und diente zeitweise als „Hofbäckerhaus“. Hier lernte Paul Fürst das Konditorhandwerk und bildete sich anschließend in renommierten Konditoreien der Metropolen Wien, Pest und Nizza weiter. 1884 eröffnete er, wiederum in der Brodgasse 13, seine eigene Konditorei.

Im Jahr 1890 kreierte Paul Fürst in langen Versuchen die Mozartkugel, eine Praline bestehend aus Pistazien-Marzipan, umhüllt mit Nougat, getunkt in dunkle Kuvertüre. Seine Kreation benannte Paul Fürst nach dem Komponisten und großen Sohn Salzburgs Wolfgang Amadeus Mozart. Die Mozartkugel wurde im Jahr 1905 auf der internationalen Pariser Gewerbeausstellung mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Aufgrund des großen Erfolges kamen schon bald zahlreiche Nachahmerprodukte anderer Konditoren – und später der Industrie - auf den Markt. Da sich Paul Fürst seine Erfindung nicht patentieren ließ, ist der Name „Mozartkugel“ allein nicht geschützt.

Paul Fürst Erfinder der der Mozartkugel

Die Konditorei Fürst befindet sich auch heute noch im Familienbesitz. Am ursprünglichen Standort in der Brodgasse 13 wird nach dem Originalrezept von Paul Fürst die „Original Salzburger Mozartkugel“ mit den besten Zutaten, von Hand erzeugt. Der Begriff „Original Salzburger Mozartkugel“ ist inzwischen geschützt. Die Mozartkugel aus dem Hause Fürst wird exklusiv an den eigenen 4 Standorten in der Stadt Salzburg verkauft.

Paul Fürst verstarb am 14. Februar 1941 und wurde am Salzburger Kommunalfriedhof beigesetzt. In der Familiengruft am Friedhof St. Peter erinnert eine Gedenktafel an ihn.

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Der Standard - Mozartkugeltest

Die Eine und Einzige: Fürst's Originals

In einem Punkt bringt dieser Test nichts Neues, nämlich in dem Ergebnis, dass in vergleichbaren Versuchsanordnungen die "Original Mozartkugel" der Konditorei Fürst in Salzburg die Konkurrenz stets hinter sich lässt. Dies ist das Vorbild aller anderen Mozartkugeln, und wenn man die Fürst'sche Kugel einmal gekostet hat, dann weiß man endlich, warum die Mozartkugel an sich überhaupt so beliebt werden konnte, wie sie ist.

Die nach einem Originalrezept des Urgroßvaters nach wie vor handgefertigte Delikatesse zeichnet sich durch eine sehr dünne, cremige Bitterschokoladenschicht aus, unter der eine leichte, schokoladige Nougatschicht liegt, die wiederum einen Pistazienkern birgt. Alles ist von edelster Qualität: Die Schokolade schmeckt nicht nach Kochen, sondern nach Kakao, und sie kleidet den Mundraum samtig aus, auf dass sich die Aromen von Nougat und Marzipan dort leidenschaftlich vereinigen können. Das Zartbittere und das Süße halten sich harmonisch die Waage, mit nur einem Biss wird man in eine schönere Welt versetzt.

"Das ist das wahre Leben!", rief einer der Tester spontan aus. Fazit: Besser geht's nicht.

Artikel vom 26./27. Aug 2006